Leitgedanken Januar 2018

„Salvator Mundi“ Erlöser der Welt

Der „Retter der Welt“ geht in die Vereinigten Arabischen Emirate. In der Hauptstadt Abu Dhabi wird das teuerste Gemälde der Welt im Louvre ausgestellt und den Besuchern zugänglich gemacht werden. Das Louvre-Museum in Abu Dhabi ist ein Ableger des Pariser Originals. Für 450 312 500.- Dollar (361,6 Millionen Euro) ersteigerte der saudische Prinz Bader im Auktionshaus Christies in London das Porträt von Jesus Christus in Öl auf Walnussholz, ein Gemälde von Leonardo daVinci aus dem 15.Jahrhundert (New York Times).

Das Interesse in den Medien um diese teuerste Ersteigerung aller Zeiten war weltweit enorm. Noch niemals wurde eine so hohe Summe für ein Gemälde bezahlt. Politik und Kunst waren aus dem Häuschen. Aus der einen oder anderen Ecke war ein leises, mürrisches Grummeln zu vernehmen, warum es denn ausgerechnet eine Darstellung des Jesus Christus sein müsse.

Ich persönlich war begeistert von dem Spektakel. Denn ich glaube, Gott hat auch seinen überraschenden Plan: Jesus für die Moslems!

Ausgerechnet ein Moslem ersteigert den „Erlöser der Welt“ und lässt ihn für alle Besucher aus Arabien ausstellen, damit sie das Bild betrachten können. Leise und still entfaltet sich die Wirkung. „Sieh’ nur seine Augen!“ „Schau dir die durchsichtige Weltkugel an!“ Es wird berichtet, dass Menschen beim Betrachten des Gemäldes zu weinen anfangen oder tief betroffen davor verharren.

Dem Kronprinzen geht es natürlich nicht um Rührseligkeiten oder gar Förderung des christlichen Glaubens, sondern um Geld und Spektakel. Wir aber sehen die Hand Gottes darin.

Von Generation zu Generation sorgt Er dafür, dass die Weissagung des Propheten Jesaja über den Knecht Gottes immer wieder zur Erfüllung kommt: „Es ist ein Geringes, dass du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten Israels zusammenzubringen; vielmehr habe ich dich auch zum Licht der Heiden gemacht, dass du sein sollst mein Heil bis an die Enden der Erde.“ (Jesaja 49,6)

Ein gesegnetes, neues Jahr

euch allen!

Klaus und Ruth Schonhardt

 

 

 


Einer von den Männern des jüdischen Gerichtshofes war der Pharisäer Nikodemus. Mitten in der Nacht kam er heimlich zu Jesus: „Meister“, sagte er, „wir wissen, dass Gott dich als Lehrer zu uns gesandt hat. Deine Taten beweisen: Gott ist mit dir.“

Darauf erwiderte Jesus: „Ich sage dir eins, Nikodemus: Wer nicht neu geboren wird, kann nicht in Gottes Reich kommen.“ Nikodemus fragte: „Was meinst du damit? Wie kann ein Erwachsener neu geboren werden? Er kann doch nicht wieder in den Mutterleib zurück und noch einmal auf die Welt kommen!“

Jesus antwortete: „Eine andere Möglichkeit gibt es nicht: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in Gottes Reich kommen. Ein Mensch kann nur menschliches, vergängliches Leben zeugen; aber was vom Geist geboren ist, das ist unvergänglich.“(Joh.3,1-6)

 


 

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