Leitgedanken Februar 2018

Das Tropaion – historisches Zeichen einer Wende.

Tropaion (Trophäe) des Cäsar

Die alten Griechen waren einst eine Weltmacht der damaligen Zeit und eine starke militärische Macht, vor der die Völker zitterten. Hatten sie in einer Schlacht den Feind schon so weit, dass dieser aufgab, und der Überrest der feindlichen Armee die Flucht ergriff, stellten sie ihr Tropaion auf den Punkt im Schlachtfeld, von welchem der Feind geflohen war.

Es war eine Art Holzkreuz, auf dem Waffen, Kleidungsstücke und Schilde des geschlagenen Feindes aufgehängt wurden. Unbändige Freude ergriff dann die eigenen Soldaten. Von jetzt an war der Sieg in Sichtweite! Der Kampf schon fast vorbei. Die Bedrohung, selbst auf dem Schlachtfeld das Leben zu verlieren, war gebannt.

So sollen wir das auch mit dem Kreuz, an dem Jesus Christus hing, sehen. Es steht für die geistliche, historische Wende im Kosmos. Von dieser Sekunde an, in der Jesus schrie: … Es ist vollbracht! … (Joh.19,30) … steht das Kreuz, ähnlich einem Tropaion – zum Aufhängen der Sünde des Menschen auf dem Schlachtfeld. Auch Krankheiten, Nöte und Sorgen können da abgehängt werden.

 

Ein Gefangener wird entkleidet. Das Tropaion wird aufgerichtet. Kleider und Waffen werden drangehängt. Alle Soldaten auf dem Schlachtfeld sollen sehen: auf diesem Stück Land sind wir bereits Sieger!

 

 

 

Der Apostel Paulus beschreibt diese Wende, die Eroberung feindlicher Gebiete so:

„Den Schuldschein, der uns wegen der nicht befolgten Gesetzesvorschriften belastete, hat er für ungültig erklärt. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt. Die Mächte und Gewalten, die diesen Schuldschein gegen uns geltend machen wollten, hat er entwaffnet und vor aller Welt zur Schau gestellt, er hat sie in seinem Triumphzug mitgeführt …“ (Kol.2,14-15)

 

 

Gottes Gnade und Zuversicht und Leben in Seinem Sieg –

Klaus und Ruth Schonhardt

 

 

 


Und sie brachten den Knaben zu Jesus. Und sogleich, als ihn der Geist sah, riss er ihn hin und her. Und er fiel auf die Erde, wälzte sich und hatte Schaum vor dem Mund.

Und Jesus fragte seinen Vater: Wie lange ist’s, dass ihm das widerfährt? Er sprach: Von Kind auf. Und oft hat er ihn ins Feuer und ins Wasser geworfen, dass er ihn umbrächte. Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!

Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Als nun Jesus sah, dass die Menge zusammenlief, bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir: Fahre von ihm aus und fahre nicht mehr in ihn hinein!

Da schrie er und riss ihn heftig hin und her und fuhr aus. Und er lag da wie tot,sodass alle sagten: Er ist tot. Jesus aber ergriff seine Hand und richtete ihn auf, und er stand auf. (Mark. 9,14-29)

 


 

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