Leitgedanken April 2018

„Befreit von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden.“ (Römer 6,18) 

Lieber Leser, liebe Gemeinde, zum besseren Verständnis verwendet der Apostel Paulus das Schicksal der Versklavung als Illustration. Der Mensch lag beim Sklavenhalter „Sünde“ in Ketten. Da kam Jesus Christus und hat mit seinem Tod diesem Sklavenhalter ein für alle Mal gegeben, was er einfordern durfte. Ab seiner Auferstehung jedoch gehört Christi Leben nur noch Gott. (Römer 6,10)

Nun geschieht etwas Merkwürdiges, das erstmal gar nicht so nach neuer Freiheit klingt: wir, die wir mit Christus verbunden sind, werden an die Gerechtigkeit versklavt, also quasi in Schutzhaft genommen; wir sind „Knechte der Gerechtigkeit geworden“.

Wir bekommen Ketten des Lichts angelegt. Der alte Sklavenhalter „Sünde“ darf uns nicht mehr mit dem Tod bedrohen. Denn weil Christus auferstanden ist und wir mit ihm verbunden sind, leben wir ja nun wie Jesus nur noch für Gott!

Damit wir wegen unserer Schwachheit nun nicht mehr viel kaputt machen können und unser „Fleisch“, der alte Mensch, draußen nicht mehr randalieren kann, hat Gott uns an Seine Gerechtigkeit verhaftet. Untrennbar. Halleluja! Dies ist eine geheimnisvolle Sicherheit und Festigkeit des Heils für dich! Ein schöner Aspekt in der Verkündigung der Auferstehung unseres Herrn ist das. Hüte dies Heil mit Hingabe und Liebe, soweit es dir möglich ist. Halte dein Gewand der Gerechtigkeit unbefleckt.

Es ist ein juristischer Vorgang, den das Wort uns hier offen-bart. Bezahlt hat das alles unser Herr Jesus Christus mit seinem Leib am Kreuz. Gott hat diese gerechte Währung als gültig beglaubigt und bestätigt. Er erweckte den Christus vom Tode und holte ihn aus dem Grab.

Halleluja! Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

 

 

Frohe Ostern!

Klaus und Ruth Schonhardt

 

 

 


Wie Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus und Salome früh zum Grab hinzukamen, wurden siegewahr, dass der Stein abgewälzt war; die Wächter aber lagen wie tot. Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Engel sitzen zur rechten Seite; seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie der Schnee. Und sie erschraken sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Ihr suchet Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier, er ist auferstanden! Sehet die Stätte, wo er gelegen hat. Gehet aber hin und sagt es seinen Jüngern, dass er nach Galiläa gehen wird; dort werden sie ihn sehen. (nach Mark.16,1-8)


 

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