Leitgedanken Mai 2018

„Säet euch Gerechtigkeit und erntet Liebe; pflüget Neues, weil es Zeit ist, den Herrn zu suchen bis er komme und lasse Gerechtigkeit über euch regnen.“ (Hosea 10,12)

Zu hohe Staatsschulden machen ein Land schwach und von anderen Mächten abhängig. Das ist aktuell so. Und ein Blick in die Geschichte bestätigt dies vielfach. Wir gehen in das Jahr 1806. Das Königreich Preußen war von Napoleon besiegt worden. Die Staatskasse wurde französische Kriegsbeute. Land musste abgetreten werden. Wie sollte Preußen nur wieder auf die Beine kommen?

Der König beriet sich. Der Adel sagte: Alles muss so bleiben, wie es ist. Der Adel wusste, dass jede Veränderung seine Macht schwächen würde.

Die anderen sagten: Es muss alles anders werden. Die Grundlagen des jetzigen Staates sind so beschaffen, dass sie den Staat lähmen!

Der König musste sich also nun entscheiden. Er entschloss sich zu Reformen unter der Führung des Freiherr von Stein.

So kam es 1807 mit all’ den neuen Reformgesetzen bis hin zur Befreiung der vielen bis dahin noch leibeigenen Bauern in Preußen. Die Folge war der wirtschaftliche Aufstieg des Staates im 19.Jahrhundert und später die Einigung Deutschlands unter Preußens Führung. (aus „Leben ist mehr“ 2007)

Auch im persönlichen Leben wendet sich vieles erst dann zum Guten, wenn der Einsicht, dass sich alles von Grund auf ändern muss, die Taten folgen.

Jeder hat sozusagen einen Beutel mit Getreidekörnern und einen weiteren mit Samen von Unkräutern. „Säet euch Getreide und erntet Brot! Pflügt notfalls neu durch, grabt alles nochmals um, bereitet euer Herz vor für eine neue Einsaat.“

Alles muss anders, alles muss neu werden. Ist diese Einsicht schon gekommen?

Dann pack’ es an – mit Gottes Hilfe!

 

Freundlichen Gruß –

Klaus und Ruth Schonhardt

 

 

 


Der Zollamtmann Zachäus war ein reicher Mann. Aber er war klein von Gestalt. Als Jesus in die Palmenstadt Jericho kam, konnte er ihn wegen der vielen Leute nicht sehen. So eilte er voraus und kletterte dort an der Straße auf einen Maulbeerbaum und wartete. Als Jesus dahin kam, sah er auf und erblickte Zachäus auf dem Baum. „Zachaus, steig eilend herunter, denn ich muss heute in deinem Hause einkehren!“

Später, während des Mahles, trat Zachäus vor Jesus: „Herr, die Hälfte meines Vermögens gebe ich den Armen und wenn ich jemanden betrogen habe, das gebe ich vierfältig zurück.“

(Lukas 19)


 

 

 

 

 

 

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