Leitgedanken August 2018

Mauritius und die Thebäische Legion ca. 302 n. Chr.

“…und haben ihr Leben nicht geliebt, bis in den Tod.“ (Offb. 12,11)

Aus den warmen Gegenden Ägyptens in die kalten Höhen des Schweizer Wallis. Das war der Weg, den die Thebäische Legion unter ihrem Kommandanten Mauritius hinter sich bringen musste.

Die Thebäische Legion bestand aus Soldaten, die in der ägyptischen Stadt Theben rekrutiert worden waren. Die meisten von ihnen waren Christen. Um einen Aufstand niederzuschlagen, war die Legion eilig nach Gallien verlegt worden.
Im Rhonetal, in der Nähe des heutigen Martinach, lagerte die römische Armee. Der Oberbefehlshaber ordnete Opfer für die Götter Roms an, damit diese in der bevorstehenden Schlacht auf der Seite Roms eingriffen. Die Christen der Thebäischen Legion weigerten sich, an den Opferhand-lungen teilzunehmen. Das wurde als Befehlsverweigerung betrachtet. Der Feldherr ließ daraufhin die Legion dezimieren, d.h. jeden zehnten Mann hinrichten. Das sollte den übrigen Männern den Ernst ihrer Lage vor Augen führen und sie zum Opfer bewegen. Aber die Christen weigerten sich, gegen den einen Gott zu sündigen und blieben standhaft.

Mauritius bekannte: „Wir sind Soldaten des Kaisers, aber auch Diener Gottes. Dem Kaiser schulden wir den Kriegsdienst. Gott schulden wir die Lauterkeit des Herzens, vom Kaiser erhalten wir den Sold, von Gott das Leben. So weit können wir dem Kaiser nie ergeben sein, dass wir Gott verleugnen, der unser Schöpfer ist.

Wir werden dem Kaiser wie bisher dienen, wenn er nicht verlangt, Schändliches zu tun und Gott zu beleidigen. Lieber wollen wir schuldlos zu Grunde gehen, als schuldbeladen leben. Unserem zweiten Eid darfst du nicht trauen, so wir den ersten gebrochen. Wir sind zu allem bereit!“

Nach dieser Ansprache wurde die Legion umzingelt und niedergemacht. Keiner der Thebäer wehrte sich, sondern war bereit, den Tod zu empfangen.

Ein gutes Bekenntnis in Zeiten der Freiheit und des süßen Wohlstandes steht uns Christen gut zu Gesicht.

 

 

Gottes Segen euch allen!

Klaus und Ruth Schonhardt

 

 

 


Petrus und Johannes gingen in den Tempel. Es war drei Uhr, die Zeit für das Nachmittagsgebet. Am Schönen Tor des Tempelvorhofs saß ein Mann, der von Geburt an gelähmt war. Jeden Tag ließ er sich dort hintragen und bettelte die Leute an, die in den Tempel gingen. Als er Petrus und Johannes sah, wie sie gerade durch das Tor gehen wollten, bat er sie um eine Gabe. Petrus aber sah ihn an und sprach: „Sieh uns an!“ Und er sah sie an, und wartete, dass sie ihm etwas geben würden. Aber Petrus sagte: “Gold und Silber habe ich nicht. Was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth stehe auf und gehe!“ 

Und er fasste den Gelähmten bei der rechten Hand und half ihm auf. Im gleichen Augenblick erstarkten seine Füße und Knöchel; er sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief umher und sprang und lobte Gott. (Apg.3,1-8)

 

 

 


 

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