Leitgedanken September 2018

„Mene, Mene, Tekel, U-pharsin.“

„Angezählt, gewogen und zu leicht befunden, zerteilt und den Persern gegeben“.(Daniel 5,25-28)

539 v.Chr. – Babylon war die bedeutendste Stadt der Welt. Belsazar war Mitregent neben seinem kranken Vater Nabonid. Dadurch verfielen Regierung und Verteidigung. Die langen, guten Jahre führten zu Verfall und Verweichlichung. Nebukadnezar war schon dreiundzwanzig Jahre tot.

Nördlich des Tigris nutzte der Perserkönig Kyros diese Chance. Er marschierte auf Babel zu. Die lachten über ihn. Sogar als er den gewaltigen Strom Tigris umleiten ließ. Kyros galt als Phantast, hatte er doch Rache an dem Fluß Diala geübt, weil eines seiner Lieblingspferde darin ertrunken war. Er ließ den Fluss damals in 365 Kanäle teilen!

Aber Kyros’ Truppen drangen eines Nachts durch das trockene Flussbett nach Babel hinein und eroberten die Stadt. Es war jene Nacht, in der Königssohn Belsazar prasste und die heiligen Gefäße aus dem früheren Tempel Salomos missbrauchte. Da erschien plötzlich jene Schrift an der Wand, von Menschenhand geschrieben: „Mene, Mene, Tekel, U-pharsinn.“Das angekündigte Unheil nahm seinen Lauf, Belsazar wurde noch in jener Nacht getötet.

Alles kommt einmal zu seinem Ende. Dann liegt es in der Waage Gottes. Bringt es überhaupt Gewicht? Gott wiegt alles – von den Gesetzen einer Regierung bis hin zum Wesen eines Kindes: „Auch einen Knaben erkennt man an seinem Wesen, ob er fromm und redlich werden will.“ (Spr.20,11)

Der Apostel Paulus lässt am Ende des Briefes an die Römer Grüße an Gefährten und Glaubensgeschwister ausrichten. Im sechsten Vers des 16. Kapitels schreibt er über eine Maria: „Grüßet Maria, welche Mühe und Arbeit mit uns gehabt hat.“

Ist das nicht schön? Überraschung! Bei Gott hat das Einfache, aus Liebe getan, hohes Gewicht!

 

 

In Jesus verbunden –

Klaus und Ruth Schonhardt

 

 

 


Der Geist aber sprach zu Philippus: Gehe hinzu und folge diesem Wagen! Da lief Philippus hinzu und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und sprach: Verstehst du auch, was du liesest? Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich niemand anleitet? Und er forderte Philippus auf, zu ihm in den Wagen zu steigen. Der Inhalt der Schrift (Jes.53),die der Kämmerer las, war dieser: „Er ist wie ein Schaf zur Schlachtung geführt; und still wie ein Lamm vor seinem Scherer hat er seinen Mund nicht aufgetan …“ Ich bitte dich, von wem redet der Prophet solches? Von sich selbst oder von jemandem anderes? Phillipus fing an von dieser Schrift und erklärte ihm das Evangelium von Jesus. (Apg.8,29-35)


 

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