Leitgedanken November 2018

Sieh an“, „Schau genau hin“, „Betrachte in Ruhe“, „Seht an“, „Sehet“, – welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, dass wir Gottes Kinder heißen sollen! Darum kennt uns die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht.“ (1.Joh.3,1)

Liebe Gemeinde, lieber Leser, kürzlich hielt ich eine schön aufgemachte Modezeitschrift in den Händen. Sie hat meine Blicke auf sich gezogen. Denn sie hieß nicht Boutique, nicht Karl-Otto, nicht Weckermann. Ein freundlicher Titel schwang sich sanft ins Blickfeld:

 

Sieh an!“

Sieh an“ all die schönen Sachen. „Schau sie mal an, lass deine Augen darüber schweifen“ und betrachte die schönen Sachen. Adrette Mode. Zum Wohlfühlen. Für dich ausgesucht! klingt es dem Betrachter von Seite zu Seite zugeneigt entgegen … 

„Zieh an!“

Nun ist die Bibel, die Heilige Schrift, wohl nicht mit einer Modezeitschrift zu vergleichen. Das ist klar. Allein ihr Aufmachung ist für die schnelllebigen Menschen heute zu kompliziert, zu anstrengend.

Dafür ist die Bibel jedoch ein Buch, in dessen Texten der aufmerksame Leser die göttlichen Wege zu himmlischen Schätzen entdecken kann. Wie auf einer geheimnisvollen Schatzkarte. Er muss nur genau hinschauen!

So eben auch hier im 1. Brief des Johannes. Ein freundlicher Aufruf aus Überzeugung: „Sieh an“, „Schau genau hin“, „Betrachte in Ruhe“, „Seht an“, „Sehet“, … 

welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, dass wir Gottes Kinder heißen sollen!

 

Darum kennt uns die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht.

 

Maßgeschneidert für dich. Kraft und Würde sind dein Gewand. Überkleidet mit der Herrlichkeit Christi und der Gerechtigkeit der Heiligen. 

Zieht den alten Menschen mit seinen Werken aus und ziehet den neuen an …“ (aus Kol. 3,9-10)

Siehst du es? Ziehst du das an?

Mit freundlichen Segensgrüßen

Klaus und Ruth Schonhardt

 

 

 

 

Als Petrus betete, sah er den Himmel aufgetan und herabkommen zu ihm ein Gefäß wie ein großes, leinenes Tuch, an vier Zipfeln gebunden, und es wurde niedergelassen auf die Erde. Darin waren allerlei vierfüßige Tiere der Erde und wilde Tiere und Gewürm und Vögel des Himmels. Und es geschah eine Stimme zu ihm: Stehe auf, Petrus, schlachte und iss! Petrus aber sprach: O, nein, Herr; denn ich habe noch nie etwas Unreines gegessen. Und die Stimme sprach nochmals: Was Gott gereinigt hat, das mach du nicht unrein. Und das geschah dreimal; und das Gefäß wurde wieder aufgenommengen Himmel.(Apg.10,11-16)


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