Leitgedanken August 2019

Feierlich trägt die Braut ihren Namen in das Ehestandsbuch ein. Würde und Glanz strahlt sie aus. Ihr „Ja, ich will“ verleiht ihr Autorität und Pracht. Es ist ihr Moment. Der Bräutigam tritt dafür in den Hintergrund zurück. Die Braut unterschreibt mit einem neuen Namen. Mit dem Familiennahmen des Bräutigams. Es ist nicht Unterwerfung, sondern Ausdruck ihrer Hingabe. Sein Name verleiht ihr wiederum seine Ehre und Sicherheit. Die Schönheit und Erhabenheit dieses flüchtigen Augenblicks wird ihm sein Leben lang Glanz und Glück schenken.

„Unterschreiben“ und „Unterzeichnen“ tut man einen Ehe-„Vertrag“. Falls je mal was schief gehen sollte. Dann weiß jeder der „Partner“, wie viel er rauskriegen würde mit „Zugewinn“ und so weiter…

Ehe ist aber von der Anlage her tiefgreifender und umfassender. Mann und Frau werden vor Gott „eine Person“. Wer darin verletzt wurde, ahnt etwas von diesem Geheimnis. Denn es trennt sich mehr als ein „Partner“. Der Herr sagte: „Wer es fassen kann, der fasse es.“

Dieser kurze Exkurs führt mich wieder zurück zur Erhabenheit der dargestellten Braut. Sie widerspiegelt die Hingabe und Würde der Gemeinde Jesu. Wie geschrieben steht:

„Halleluja! Denn der allmächtige Gott hat das Reich eingenommen. Lasset uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes hat begonnen, und seine Braut hat sich bereitet.“

„Und es ward ihr gegeben, sich in reinem und schönem Leinen einzukleiden (das kostbare Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen).“ (Offenbarung 19,6-8)

Freue dich an deiner Gemeinde wie der Herr sich über sie freut.

Klaus und Ruth Schonhardt

 

 

 


Der Herr ist gütig und eine Festung zur Zeit der Not und kennt die, die auf ihn vertrauen.“ (die Bibel, Buch Nahum 1,7)


 

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