Leitgedanken Juni 2020

Die sechste Posaune und das zweite Wehe. 

Diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, dass es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung, und sie haben Macht über die Wasser, sie in Blut zu verwandeln, und die Erde zu schlagen mit allerlei Plagen, sooft sie wollen.“ (Offb.11,6)

Die sechste Posaune erschallt im Himmel. Zwei Männer, von Gott gesandt, weissagen. Und sie plagen die Menschheit. „Sooft sie wollen.“ Diese zwei Zeugen sind in Säcke gekleidet, und ihr prophetischer Dienst wird 1260 Tage lang dauern, das sind dreieinhalb Jahre. Sie werden sich mit „Feuer aus ihrem Munde“ gegen ihre Feinde wehren. Jeder, der sie angreift, muss so getötet werden. Erst das Tier aus dem Abgrund, der Antichrist, der Weltdiktator, wird sie töten können (V7). Ihre Leichname werden in Jerusalem zur Schau gestellt und mit Live-Übertragung in aller Welt zu sehen sein. Es wird ein weltweites Freudenfest geben, die Menschen werden erleichtert sein und sich Geschenke senden. „… denn diese zwei Propheten hatten die gequält, die auf Erden wohnen.“ (V10b). Alle Welt wird über die Macht des Tieres staunen und ihm huldigen: „Wer ist dem Tier gleich und wer kann mit ihm kämpfen?“ (13,4c). Das wird seiner Herrschaft mächtig Auftrieb geben. Doch Entsetzen und Schrecken verbreitet sich! Vor aller Augen stehen die beiden Toten plötzlich auf und steigen in den Himmel auf. „… und eine große Furcht fiel auf die, die sie sahen.“ Das ist das zweite Wehe.

Liebe Gemeinde, lieber Leser, dies wird alles gewiss geschehen. In der „Trübsalszeit“. Es ist keine Kaffeesatzleserei. Dieser Dienst, Gottes Gericht auszuüben, „sooft sie wollen“, steht schon lange fest. Diese beiden Zeugen sind nämlich die „zwei Gesalbten, welche stehen bei dem Herrscher aller Lande.“ (11,4 + Sacharja 4,14)

Wo ist da die Liebe Gottes? Genau da drin! Denn sie findet dadurch noch jene, von denen es heißt: die andern erschraken und gaben dem Gott des Himmels die Ehre. (V 13)

Liebe Gemeinde, nicht Gott ist grausam, sondern die Sünde. Ehren und fürchten wir Gott und Seine Gerichte.

In Jesus begnadigt und in Ihm verbunden –

Klaus und Ruth Schonhardt


Für alle, die sich in dieser Zeit fürchten und sichere Orientierung suchen:

Jesus sprach: „So seid nun allezeit wach und betet, dass ihr würdig geachtet werdet, diesem allen, was geschehen soll, zu entfliehen, und zu stehen vor dem Sohn des Menschen.“

Schau genau hin! Willst du es sehen? Kannst du es lesen? Willst du es glauben?

Falls du es nicht lesen kannst, aber glauben möchtest, dann schlage in einer Bibel nach und zwar im Lukas-Evangelium Kapitel 21, Vers 36 .

Dann bete zum Herrn: 

„Herr Jesus Christus, die gegenwärtige Lage beunruhigt mich sehr. Man hört dies, man hört das, und die Regierung sagt jenes. Gib’ mir einen neuen und festen Geist, auf dich zu schauen und bereit zu sein, wenn du wiederkommst. Dein Heiliger Geist führe und leite mich und nehme alles von mir, was mein Herz beschwert. Ich danke dir jetzt schon für deinen Frieden, der sich in meiner Seele ausbreiten wird. Amen.”

Jesus hat zugesagt: „… wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ (Johannes-Evangelium 6,37)

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