Leitgedanken September 2020

„ … wir haben uns umso mehr bemüht, euer Angesicht zu sehen mit großem Verlangen. Darum wollten wir zu euch kommen, ich, Paulus, einmal und noch einmal, und Satan hat uns gehindert. …“  (1.Thess.2,17b-18)

Etwa 50/51 n.Chr. war der Apostel Paulus in Korinth. Dort brachte er in diesem Brief seine Liebe und frohe Erwartung an die Gemeinde in der Stadt Thessalonich zu Papier. Mehr war bis dahin nicht möglich. Denn sein persönlicher Besuch war durch Satan zweimal verhindert worden.

Das sagt viel aus. 

Erstens: Dem Satan liegt sehr daran, dass wir Gläubige uns ja nicht von Angesicht zu Angesicht sehen und mit allen Sinnen wahrnehmen. Solche Begegnungen könnten ja die göttliche Liebe in den Herzen festigen oder erwecken. So streut er Gerüchte oder politische Diskussionen unter die Jünger Jesu. Die können letztlich zu Rufmord führen. 

        „Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ 

Dies ist das  8. Gebot und ein mächtiger Schutz gegen leichtfertig dahin geschwätzte Worte und schlechtes Reden.

Zweitens: wir spüren Paulus die Liebe Christi ab. Er hat ein großes Verlangen, all’ diese Menschen  in der Gemeinde zu Thessalonich kennenzulernen und sie zu sehen. Gott hat ja Liebe definiert. Er wurde Mensch und wohnte unter den Menschen (nach Joh.1,14) ! So ist für ein liebendes Herz die Begegnung von Angesicht zu Angesicht Freude und Stärkung und eine natürliche Regung.

Liebe Gemeinde, lieber Leser, lass’ dich nicht vom Gottesdienstbesuch abhalten. Wir halten alle gebotenen Vorsichts-maßnahmen ein. Deswegen muss niemand eine Maske tragen. Falls es andersrum ist und du dich darüber lustig machst: was gilt bei Gott mehr? Die Liebe Christi oder der Aufstand gegen ein paar lästige Regeln? 

Der Satan baut sein finsteres Reich. Wir haben das Reich Gottes. Das ist unsere Agenda.

Gottes Segen mit Friede im Herzen –

Klaus und Ruth Schonhardt


Ein besonderes Gewand, mit dem wir uns täglich umkleiden sollen:

„Allesamt aber seid einander untertan und umkleidet euch mit der Demut, denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“

Schau genau hin! Kannst du es lesen? Willst du es glauben?

Falls du es nicht lesen kannst, dann schlage in deiner Bibel nach und lies in 1.Petrus 5,5

Dann bete zum Herrn: 

Herr Jesus, hilf mir, meine Glaubensbrüder und –schwestern wertzuschätzen und herzlich zu lieben. Und sie hoch zu achten in Demut. Und auch meinen Nächsten. Von dir lerne ich das. Denn so liebst du ja auch mich selbst. Und du bist sanftmütig und demütig. Danke, danke dafür. Amen. 

Jesus hat zugesagt: „Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“  (Matthäus-Evangelium 11,29-30) 


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