Leitgedanken Februar 2021

Mitten unter Wölfen. Es gibt eine Geschichte von zwei Männern, die eine Zeitungsanzeige von Farmern lasen. Die Farmer hatten es satt, dass ihr Vieh ständig den Wölfen zum Opfer fiel. Sie boten pro Wolf eine Abschussprämie von 500 Dollar. Die beiden unternehm-ungslustigen Jäger machten sich mit ihrer Ausrüstung und Gewehren auf den Weg. Nach einigen Tagen erfolgloser Jagd schliefen sie eines Nachts am Lagerfeuer ein. Durch ein Geräusch wurde einer der beiden geweckt. Der Schein des glühenden Feuers spiegelte sich in den Augen und Zähnen eines hungrigen Wolfsrudels, das ihr kleines Lager umstellt hatte. Langsam, aber eindringlich weckte er seinen Partner auf. Mit gedämpfter Stimme sagte er hastig: „Jerry! Jerry, wach auf! Wir sind reich!“

Liebe Gemeinde, lieber Leser, unser Held unter den Wölfen sah gar nicht die Gefahr, in der er mit seinem Kumpel schwebte. Na klar, er war innerlich auf Dollars getrimmt…

Jesus gebraucht auch Wölfe, um uns seine Sicht der Dinge aufzuzeigen. In Lukas 10 sagt der Herr: „Geht hin! Siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter Wölfe.“ 

Welcher Hirte tut so etwas? Warum sollte der gute Hirte uns zu den Wölfen schicken? Es ist einfach so. Wo die Menschen sind, müssen wir Christen hin. Und dort gibt es eben Wölfe im Schafspelz und Ideen, Philosophien, Mein-ungen, Verlockungen usw., die wirklich etwas zerstören können. 

Für Jesus ist die Sache klar. Diese reißenden Wölfe wer-den durch die verblüffende Sanftmut und Hingabe seiner Jünger besiegt. Und jede Herausforderung und Gefahr wird für seine Jünger zum Gewinn. Ist es nicht ermutigend und befreiend, mit diesem Bild in Herz und Sinn als „Lämmer“ der Herde Christi im Jahr 2021 weiterzugehen?

Gottes Segen!

Klaus und Ruth Schonhardt 


Wunder der Schöpfung

Selbstverständliches wird bei genauerer Betrachtung wunderbar und so zu einem Indiz für die Erschaffung durch Gott, den Schöpfer dieser Welt.

Das Wasser.

Die vier Elemente der Schöpfung sind: Feuer, Wasser, Erde, Luft. 

Wasser ist das einzige Element auf Erden, das in drei Aggregatzuständen vorkommt: als Flüssigkeit (Wasser), als Festkörper (Eis bei 0°Celsius) und als Gas (Dampf bei 100° C).

Alle Flüssigkeiten ziehen sich bei Kälte immer mehr zusammen. Das Wasser tut dies nur bis 4° Celsius. Dann ab 2°C beginnt es sich zu dehnen und verändert seinen Aggregatzustand. Die Moleküle formen sich zu Eiskristallen und ab 0°C verstärkt sich dieser Prozess sprunghaft: das Wasser gefriert. Es verliert seine Dichte, wird „leichter“, aber voluminöser.

Deswegen sinkt Wasser als Eis in Wasser nicht auf den Grund. Flüsse, Bäche und Seen wären sonst auf ihrem Grunde vereist. Leben darin wäre unmöglich. Nein, das Eis bleibt oben an der Oberfläche. Das ist gegen das gewohnte Naturgesetz. 

Alle anderen zur Erstarrung gebrachten Flüssigkeiten sinken in ihren Flüssigkeiten ab.

Sickert Wasser in kleine Ritzen und gefriert, hat es enorme „Spreng“kraft, weil es als Eis mehr Raum erzwingt. Der stärk-ste Fels wird im Laufe der Jahre pulverisiert. Die schönste Straße bedarf der Pflege. Keine Risse dürfen unbeachtet bleiben. Das Wasser findet seinen Weg. Schlaglöcher wären bald die teure Folge.

Die Wassermoleküle bilden eine hohe Oberflächenspan-nung. Beim Turmspringen wird das Beckenwasser dort mit Wasser besprüht, wo der Springer eintauchen soll. Das Eintauchen wird erleichtert. Bei der Fruchtfliegenfalle löst etwas Spülmittel die Oberflächenspannung des Wassers auf. Die kleinste Fruchtfliege sinkt unweigerlich auf den Grund.

Diese kleinen Feinheiten schreiben die Geschichte um. 

„Gott steckt im Detail“. Wohl bekomm’s! 

Herr, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch Deinen Willen habe sie das Wesen und sind geschaffen.

Offenbarung 4,11

 


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