2017 – Angst und Hoffnung?!

Besiegen von Angst ist möglich, solange man Gefühle von Hoffnung hat.
Hoffnung ist eines der wichtigsten Daseinsmerkmale. Wie stark eine Hoffnung ist, zeigt sich erst unter Schwierigkeiten und Drangsal.
Ein Beispiel: in Gefangenschaft – besonders wenn man nicht wusste, wie lange sie dauern wird und ob man sie überleben kann – starben viele, weil sie ihren Glauben an eine bessere Zukunft aufgegeben haben. So geschehen z.B. bei britischen Soldaten in japanischer Gefangenschaft während des 2.Weltkrieges.

(1) In einem Männerlager auf Java während des Zweiten Weltkriegs haben visoldatele Männer ihren Bart wachsen lassen, wegen Mangel an Rasierklingen. Diese Männer sind von den anderen Gefangenen immer genau beobachtet worden. Es war nämlich ein unheimliches Zeichen, wenn sie ihren Bart nicht pflegten. Meistens starben solche Männer dann innerhalb von wenigen Wochen.
Um die Männer zu unterstützen und ihren Blick wieder auf die Zukunft zu lehnen organisierte man deshalb verschiedene Aktivitäten, sogar “beauty contests” („Wer ist der Schönste?“).

(2) In den meisten Männerlagern hat man kulturelle Ereignisse organisiert. In diesen Lagern jungewaren auch Jungen von 10 bis 13 Jahren. Sie erhielten Schulunterricht, und man sorgte sogar für Prüfungen. Bei gutem Erfolg bekamen die „Kandidaten” handgeschriebene Zeugnisse, von denen man hoffte, dass sie nach dem Krieg als gültig betrachtet würden.

Die Japaner haben diese Formen von Schulung strengstens untersagt: Schulung bedeutet Hoffnung auf eine bessere Zeit, eine bessere Zukunft.
(aus: Dachau-Institut – Henk Jan Kater)

Geben wir unseren Mitmenschen durch unsere Zuversicht in das Leben Hoffnung!

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